Um jetzt nicht die einzelnen Beitrag wort für wort zu zerpflücken, so möchte ich grundsätzlich der Haltung von TommyD zustimmen.
Und wenn man älteren Beiträge von sr500 nachliest, so ist da ja auch zumeist Substanz drin (u.a. kürzlich technisch Dan Skan beäugt). War aber leider hier bisher nicht der Fall. Kann ja aber noch kommen.....
Aber ja, es liegt in der Natur eines Forum, das dort jeder mehr oder weniger schreiben kann, was er will. Es liegt an jedem selbst,dass das, was er liest, auch glaubt oder nicht. Zum Thema Speckstein kusieren ja mitlerweile richtig abenteuerliche Behauptungen hier im Forum, die mir als naturwissenschaftlich Veranlagter die Haare zu Berge stehen lassen (ich ruf jetz mal laut R*** F**).
So, nun noch mal zurück zum eigentlichen Thema:
Ich behaupte weiterhin (aufgrund einer intensiven Prüfung in einem Kaminladen), dass von Varde die Modelle Linux und Luxe technisch und qualitative Nibe ebenbürtig sind (viel Guss, gute verarbeitung, skand. Umweltengel, tertiärluft, großer Brennraum). Zudem machen sie einen solideren Eindruck als Modelle von Hwam aus der gleichen Preisklasse.
Wer widerlegt meine Bahauptung oder wer stimmt dem zu? Ach ja, Äußerungen zu Thermatech sind auch willkommen, da diese nach meinen Infos im wesentlichen die Preisliga 900 bis 1300 Euros beackern, was ja für den einen oder anderen interessant sein könnte.
Herzlichst
werder
Ich bin kein Fachmann, dies vorneweg, ich kann hier nur meine subjektiven Eindrücke ziehen.
Die Thermatechöfen hinterließen bei mir folgenden Eindruck: Sie kommen in der Verarbeitungsqualität nicht an einen Nibe heran, machen aber auch einen wesentlich besseren Eindruck als ein Baumarktofen. Ob die 400.- € differenz zu einem Nibe 510 zu wenig differenz sind oder nicht muss jeder selbst entscheiden.
Varde Öfen habe ich leider noch keine besichtigen können, kann ich also keine Aussage treffen.
An HWAM Öfen kommt in dieser Preisklasse eigentlich nur das Jubiläumsmodell in Frage, alle anderen spielen schon wieder in einer anderen (Preis-)Liga. Das Jubiläumsmodell macht auch keinen schlechten Eindruck, hat jedoch einen sehr sehr kleinen Brennraum. Natürlich bringt der auch seine Leistung, optisch spricht es mich persönlich aber nicht an.
Das sind meine Eindrücke, jedoch keine Erfahrungen aus der Praxis.
Gruss Marcus
Wir haben seit 3 Monaten einen Termatech TT21 RS, leider verspricht der Ofen mehr, als er kann. Brennkammer ist sehr klein. 25 cm Scheite geht nicht, alles andere ist Quatsch, was der Händler erzählt. Beim Nachlegen verbrennt man sich die Hände. Speckstein heizt nicht richtig auf. Kühlt sehr schnell ab. Bedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig. Auch für den Preis nicht zu empfehlen!
Seit September 2024 sind wir im Besitz eines TT21 RS, gekauft über einen Fachhandel in 26835 Hesel. Leider sind wir mit dem Ofen nicht zufrieden. Heute sage ich Termatech Öfen sind zu teuer. Qualität auf dem Niveau von Baumärkten. Bedienung schlecht - kleines Feuerloch - schlechte Bestückung (man verbrennt sich die Hände beim Nachlegen. Speckstein (billige Qualität) hält die Wärme nicht. Nur etwas für das Auge. Händler lässt uns hier ziemlich im Regen stehen. Termatech in meiner Sicht nicht zu empfehlen! Schade
Beim Thema Speckstein sind die Leute selber schuld, wenn sie so etwas kaufen und dann enttäuscht sind - fehlendes Basiswissen Physik, in der Schule nicht aufgepasst. Einfach mal ausrechnen, wieviel Energie die paar Speckstein "Dekoplatten" am Ofen wiegen und überschlagen wieviel Wärme die halten können! Besser das Geld sparen und ohne falsche Vorstellungen einen einfachen "Werkstattofen" kaufen, dann muss man danach nicht enttäuscht sein, dass man sein Geld nicht für unnützen Tand ausgegeben hat.
Übrigens: Einfachverriegelung an der Tür kann perfekt sein, wichtig ist, dass die Tür sich nicht verzieht, weil dann hilft auch die super Dreifachverriegelung nicht mehr.
Hallo alle zusammen,
hat jemand von euch schon mal was von TermaTech Öfen gehört.
Siehe LinK.
Grüße
Carlo
Hallo,
wir besitzen einen TermaTech TT 21 RS. Optisch ok, Türgriff topp, Regelung einfach, aber es lassen sich nur Scheiten von 25 cm brennen. Die Heizleistung lässt zu wünschen übrig. Speckstein verliert schnell die Wärme. Auf der Deckplatte fehlt die Hälfte an Speckstein, wird durch eine Stahlplatte ersetzt. (eben billig) Ich würde diesen Ofen nicht wieder kaufen. Händler nimmt den Ofen nicht zurück, was typisch für Deutschland ist
Hallo
ich habe seit 6 Jahren einen Hark WW Gt 88 Plus mit Speckstein und ein gewaltiger Unterschied ist der Brennstoff und die Dicke des Glutbettes! Und auch das Material wenn mein Glutbett hellrot leuchtet Drossel ich den Ofen auf Notluft runter und dann hält der Speckstein weiter warm ca. 4 Stunden und er verzögert das der Raum sich in einen gewissen Radius abkühlt! Was bei uns viel ausmacht wir wohnen in einer nicht gedämmten Wohnung von 1920 mit Sandstein und Fähldecken!
Also, die Wohnung schüren und wenn das Glutbett am verlöschen ist dann kleines Holz auflegen und wieder Holzbriks und dann eben wieder halten!
Grüße Andrea
Unterschiedliche Materialoberflächen strahlen die Wärme in unterschiedlichen Wellenlängen ab. Bestimmte Wellenlängen empfinden wir Menschen als besonders angehm. Unser Kaminofen hat eine Specksteinverkleidung, von der effektiv ca. 50kg Stein auf eine Oberflächentemperatur von ca. 85°C aufgeheizt werden. Dafür benötigen wir einen Abbrand nach dem Anheizen- insgesamt ca. 4-5kg Holz. Nach ca. 2 bis 3 Stunden ist die Abstrahlung noch gut spürbar- in Abhängigkeit von der Auskühlung des Raumes. Im Vergleich zu der Strahlungwärme unsers Werkstattofens aus Gussstahl/Stahlblech empfinden wir die Strahlungswärme vom Speckstein einfach als angenehmer.
Das Thema Speicherfähigkeit von Speckstein habe ich hier im Forum schon fundiert erklärt. Auch das Thema Qualität von Öfen. Noch einmal in Kurzform. Grundsätzlich gilt folgendes. Der Preis eines Produkt hat nichts mit der Qualität zu tun. Das beweist seit 60 Jahren die Stiftung Warentest monatlich mit ihren Test. Wir Menschen/Verbraucher lassen uns LEIDER von der Wirtschaft durch geschicktes Marketing BLENDEN. Kaminöfen sind eigentlich technisch sehr einfache Produkte. Zumal heute viele Kaminöfen in Osteuropa oder China gebaut werden, auch wenn ein Deutscher oder Dänischer Name draufsteht, oder der Vertrieb über Dänemark erfolgt wie bei Thermatech. Und das Umweltzeichen der Nordische Schwann ist nicht mehr Stand der Technik. Seit dem 01. Januar 2020 gibt es das Deutsche Umweltzeichen Der blaue Engel auch für Kaminöfen. Und hier werden viel strenge Umweltstandards verlangt wie beim Nordischen Schwan. Diese Öfen müssen einen Partikelfilter UND Katalysator haben. Ein technischer Laie kann nur bedingt die Qualität eines Kaminofen beurteilen. Dazu müsste er technische Daten haben wie das Lastenheft des Herstellers. Oder wissen welche Stahlsorte verarbeitet wurde. Welche Festigkeit und Temperaturbeständigkeit die Schamottesteine haben. Aus welcher Gussqualität sind z.B. das Feuerungsrost und andere Gussteile. Auch werden Öfen innerhalb Europas zu unterschiedlichen Preisen verkauft. Auch das gibt es: die Dänische Firma Morsö verkauft angeblich ihre Öfen nur über dem Fachhandel. Stimmt nicht. In Dänemark werden einige Morsö Öfen auch über Baumärkte verkauft. Die Deutsche Firma Hark verkauft auch über Baumärkte. Die Aussage von manchen Verbraucher, Baumarktöfen wären schlechter von der Qualität, stimmt so nicht. Auch werden die gleichen Öfen unter verschieden Namen verkauft. Das ist so beim dem Bullerjanmodell Cook. Dieser Ofen wird nicht von Bullerjan gebaut, sondern von der schwedischen Firma Westbo in China. Wer also nur an Deutsche Qualität glaubt, lernt jetzt das er reingefallen ist auf Marketingtricks.
Dazu könnte ich dutzende weitere Beispiele aufzeigen.
MfG Dieter klaucke