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Grundofen oder Pelletofen?

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(@hawe71)
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Hallo zusammen,

 

ich habe eine Frage, die sich im Internet leider nicht beantworten ließ, daher versuche ich hier mein Glück: Wir haben zurzeit einen Kaminofen (Olsberg Niborg, 8 kw), der sogar noch Bestandsschutz genießt. Allerdings ist das häufige Nachlegen etwas umständlich. Deswegen überlegen wir, welche Alternative für unsere Situation am sinnvollsten ist: Ein Pelletofen (Rika scheint hier technisch am ausgereiftesten zu sein) oder ein Grundofen. Beide Arten sind natürlich völlig unterschiedlich (Konvektionswärme vs. Strahlungswärme). Ich frage mich nur, ob ein Grundofen mit ca. 2,5-3kwh Leistung unser Wohnzimmer überhaupt warm bekommt. Hier die Eckdaten:

Wohnzimmer: 31 qm (die Hälfte als Luftraum/ Galerie bis ins OG), angrenzend Küche/Esszimmer mit 23 qm (normale Deckenhöhe) 

 

Als Heizlast wurde für das Wohnzimmer ca. 2.500 Watt angegeben. Da man über die Galerie aber auch den Flur des OG mitheizt, vermute ich, dass ein Grundofen schon sehr groß/ zu groß sein müsste, damit es unten behaglich bleibt. Ist meine Annahme richtig und die Wahl eines Pelletofens wäre hier besser oder verhält es sich mit Strahlungswärme anders in einem Luftraum als mit Konvektionswärme?

Ich freue mich über eine Rückmeldung und liefere gerne weitere Infos.

Schöne Grüße 

Hans-Werner

 
Veröffentlicht : 13/12/2024 9:53 am
(@retep)
Beiträge: 1321
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Warmluft geht zunächst mal nach oben. bei nem Kaminofen hast du nunmal NUR einen Zeitbrand. musst öfters nachlegen

bei einem Grundofen würde die Wärme abstrahlen, die bleibt unten. hier legst du viell. mal 2 mal auf und dann erst wieder am nächsten Tag. 

 

 
Veröffentlicht : 13/12/2024 7:28 pm
(@hawe71)
Beiträge: 2
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Themenstarter
 

Vielen Dank für die hilfreiche Rückmeldung!

Aufgrund der Heizlast und Größe des Wohnzimmers müsste der Grundofen aber immerhin auch eine Leistung zwischen 2,5-3 kWh haben. Viele Kleinspeicheröfen, die sehr schick und kompakt sind, liegen aber eher bei knapp 2 kwh. Das heißt, es müsste schon ein recht großer Grundofen rein, was natürlich auch nicht unproblematisch wegen des Platzes, der zur Verfügung steht, ist. 

Könnte der Grundofen denn kleiner ausfallen (bspw. Kleinspeicherofen), wenn ich den Heizkörper, der im Wohnzimmer installiert ist (ca 1.50 Watt) berücksichtige, oder schafft es der KSO dann nicht, die Strahlungswärme überall im Raum gleichmäßig zu verteilen?

 

 

 
Veröffentlicht : 16/12/2024 11:38 am
(@holzjunkie)
Beiträge: 14
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Hallo, vielleicht hilft noch mein Erfahrungsbericht. Wir nutzen seit über 6 Jahren einen Bremer Grundofen Holzbrand, Version 5 Ringe. Der steht in einem Raum, ca. 24 m², Deckenhöhe 2,65, zwei Außenwände Altbau ohne zusätzliche Isolierung, zwei Fenster Bj. 97. Die Decke ist zusätzlich ordentlich Isoliert (über Norm). Laut Datenblatt gibt er ca. 2,3 bis 3 kW/h ab, über einen Zeitraum von bis zu 9h verteilt. In unserer Praxis läuft im Winter zusätzlich die Fußbodenheizung, damit wir es mit 22 °C mollig Warm haben. Den Ofen befeuern wir dann am Morgen und am Abend mit voller Holzmenge. Als alleinige Heizung würde der Ofen in unserem Raum nicht diese hohen Raumtemperaturen schaffen. In der Übergangszeit bleibt die Gasheizung abgeschaltet. Im Winter 2024 z.B. wurde sie erst im November eingeschaltet. Die Ofenscheibe neigt bei unserem Ofen leider stark zum verrußen, wird ca. 2 x wöchentlich saubergemacht. Dafür fühlt sich die Strahlungswärme sehr angenehm an und der Holzverbrauch ist nach unserem ermessen eher gering.

 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 7 Tagen von holzjunkie
 
Veröffentlicht : 21/03/2025 10:52 am
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