Hallo!
Wir fangen Anfang des Jahres mit unserem Neubau an, geplant ist ein Kaminofen um das Wohnzimmer (ca. 35 m2) gelegentlich warmzuhalten. Bisher sind wir bei der Firma Hark gelandet, aber da lese ich nicht viel gutes 😉
Jetzt meine Frage welchen Kaminofen würdet Ihr uns empfehlen? Wir brauchen einen Kaminofen mit externer Sauerstoffzufuhr, ausgeben wollen wir max. 2500 €. Meiner Frau gefällt von der Optik her der Avenso oder K34 von Hark, ist aber auch mit 7 kw überdimensoniert, oder?
Vielen Dank für Hilfe!
Maik
Schade keine Antwort,
wir haben uns jetzt den contura 660k bestellt, okay ein paar Euro mehr aber hoffe dafür haben wir lange was.
Gruß
Maik
Hallo Maik,
da Ihr neu baut, nehme ich an, dass die heute üblichen Maßnahmen zur Wärmedämmung Anwendung finden.
Wenn Du also 35 qm gelegentlich heizen möchtest, sind 7 KW viel zu viel.
Bei einem Neubau Marke Niedrigenergiehaus geht man von 10 bis 20 Watt benötigter Heizleistung pro qm aus. Die Rechnung bei Dir lautet demnach:
35 qm * 15 Watt/qm (Durchschnitt 10 - 20 Watt / qm) = 0,525 kw
Selbst bei einem Heizenergiebedarf eines nicht so gut isolierten Neubaus wäre für die genannte Fläche 1 KW reichlich ausreichend.
Ich hoffe also, der von Dir gewählte Ofen ist nicht zu groß ausgelegt. Oder Du erweiterst die zu heizende Wohnfläche, in dem Du die angrenzenden Zimmer und Flure mitheizt.
Aber ich nehme an, dass es bei Dir nicht beim gelegentlichen warmhalten bleiben wird. Hast Du erst mal Geschmack an der molligen Strahlungswärme eines Holzfeuers gefunden, wird der Ofen öfter brennen, als Du jetzt glaubst.
Ich drücke die Daumen, dass der Ofen der richtige für Euch ist und wünsche viel Freude bei lodernden Flammen.
Liebe Grüße
Quasiomodo
Hi Maik,
dem beitrag von quasimodo ist nix hinzuzufuegen.
Mit dem nibe contura 660k hast du jedoch eine gute wahl getroffen an der du sicher lange spass hast.
Danke für Eure Antworten!
Wir sind mittlerweile der Aufassung, dass wir öfters und auch mehr als nur das Wohnzimmer heizen wollen (auch im Bezug auf die steigenden Energiepreise) deswegen haben wir so einen großen Ofen gewählt.
Der Ofen ist in der Nähe der Flürtür platziert.
Außerdem spielt ja die Optik beim Kaminkauf auch eine Rolle, und das war in beige der einzige Kamin von Nibe der meiner Frau gefiel 🙂
Bin froh dass ich nicht auf Firma "Hark" reingefallen bin 🙂 Lob für die "Aufklärung" und guten Beiträge in dieses Forum!
P.S. der Contura 660k hat 3-9kw
Hallo Mikka,
wir haben genau das gleiche Problem, dh. die gleiche Fläche WZ (Neubau) zu beheizen. Nach längerer Recherche haben uns für den kleineren Nibe 560K entschieden, obwohl uns der 660K von der Form besser gefallen hat. Grund dafür war, das für diese Fläche der 660K mit 3-9KW einfach zu groß ist. Ich habe den Ofen mit 2-3 Scheiten brennen sehen und war überrascht wie stark die Wärmeabstrahlung war. In 2-3 m Entfernung deutlich zu spüren und auf Dauer einfach zu warm.
Ich hab dann hier im Forum den Tip bekommen lieber den kleineren Ofen zu nehmen, der mit 3-7 kW auch eigentlich noch überdimensioniert ist. Aber durch den kleineren Feuerraum denke ich ihn länger im höheren Bereich mit ordentlichen Flammenspiel zu halten als den 660K den man sicherlich drosseln muß. Der Ofen wird Ende Februar geliefert, wollen mal sehen wie es funktioniert.
Würde mich freuen wenn du deine Erfahrungen hier postest.
MfG
cruiser
Hallo cruiser!
Die gleichen Überlegungen habe ich auch ob der 660k nicht doch zu groß ist.
Gesamtwohnfläche unseres Hauses ist 160m2.
Unser Ofen wird erst im August geliefert.
Hast Du den Ofen im Studio testen können?
Ist er preislich günstiger als der 660K?
Gruß
Maik
Hallo Mikka!
Lies mal den Thread :
"Contura 660k, Hase Borgo oder Ganz Mambo1 externe Luftzufuhr" von mir auf Seite 2 hier.
Aufhänger war dort zwar die externe Luftzufuhr aber es entwickelt sich in Richtung Ofengröße. Den 560K habe ich nicht brennen sehen, er wird hier aber öfter sehr postiv besprochen und mein Händler konnte ihn bedenkenlos als "kleineren Bruder" empfehlen. Der Preis ist natürlich niedriger.
Meine Besorgnis bei der ganzen Sache war wirklich das es im Wohntzimmer mit über 25 Grad einfach zu warm wird, so das "gegengelüftet" werden muß und man dann eben extrem trockene Luft (Winter) bekommt.
MfG
cruiser
Hallo Maik,
jetzt hast Du ja doch noch interesante Tipps zur Ofenauswahl bekommen. Den Infos von cruiser kann ich mich nur anschließen.
Denk aber auch daran, dass der Ofen auch gefüttert werden will. Also rechtzeitig über den Bezug von Brennmaterial nachdenken. Woher, wieviel...? Wie trocken ist das Holz und wie lange muß es ggf. noch lagern. Wo kannst Du das Holz lagern und wieviel Lagerplatz wird benötigt...
Gruß
Quasimodo
@crusier
Wäre interessant Deine Erfahrungen mit dem 560k mitzubekommen.
@Quasimodo
Ja Du hast recht, da muß ich mich auch kümmern, ist unglaublich was man alles regeln muß wenn man baut 🙂
Da wir keinen Keller haben, werden wir das Holz in einem Gartenhaus oder teilweise im HWR lagern müssen. Wo habt Ihr die besten Erfahrungen zum Holzbezug gemacht? Direkt beim Bauern oder Förster? Am schönsten wäre ja günstig aber schon in Scheite 😉
Danke!
Hallo Maik,
ja, das mit dem Hausbau ist so ne Sache. Vor allem sollte man zwei mal bauen. Das erste mal für jemanden anderen und dann - mit allen gemachten Erfahrungen - für sich selbst.
Zum Thema Holzlagerung: Grundsätzlich solltest Du, wenn irgend möglich Dein Holz im freien lagern. Am besten in südlicher Ausrichtung (wegen der Sonne) und luftumspült. Von oben her sollte das Holz abgedeckt sein (aber nicht komplett einpacken). Nie direkt an der Hauswand und sofern das Holz noch feucht ist, nie im Keller oder im Haus. Sonst stockt und schimmelt das Holz und es gibt ne Sauerei im Keller und das Holz brennt nicht.
Auch trockenes Holz würde ich in größeren Mengen nur ungern im Keller oder HWR aufbewahren. Im Holz sind immer auch ein paar Tierchen und die hätte ich nur ungern in der Wohnung.
Holzbezug:
- Teuerste Variante: Holzbriketts kaufen (Presslinge). Die sind zwar sehr sauber und einfach in der Anwendung und brennen sehr gut und mit wenig Asche ab, kosten aber. Gut z.B. fürs erste Jahr. Klasse sind Hardbricks (www.hardbricks.de)
- Fertiges, trockenes Holz kaufen (z.B. vom Forstwirt). Die bekommst Du ofenfertig gesägt und gespalten, quasi zur sofortigen Nutzung. Kosten bei mir in der Gegend 60 - 70 Euro der Raummeter.
- Holzauktion in den Gemeinden. Da gibt es bei uns Schichtholz (gespalten und 1 Meter lang). Die sind noch auf länge zu sägen und müssen noch 2 Jahre trocknen. Kosten: 50 - 55 Euro je RM. Dann Brennholz lang (Baumstämme am Wegesrand - müssen gesägt, gespalten und getrocknet werden. Kosten: 30-40 Euro je RM. Und dann noch Flächenlose. Hier liegt das Holz im Wald und muß dort herausgearbeitet werden. Das ist ein Knochenjob, macht aber Spaß und ist das billigste Holz - 2 - 5 Euro je RM. Außerdem gibt es mindestens zwei mal warm.
Viele Grüße
Quasimodo
hallo leute,
wollte mir diese woche auch nochmal 2-3 raummeter abgelagertes holz besorgen....was soll ich sagen...entweder gibts nix mehr oder das holz kostet 75-90 euro pro raummeter.:-(
werd nun halt bis august warten und dann nochmal zuschlagen.:-)
Danke für den Tip, werde im Sommer mal schauen ob ich was bekomne,
damit der neue Schwede auch was zu tun bekommt 🙂
Glück hat wer einen eigenen Wald hat!